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Deutsche Friedensgesellschaft (DFG) Text
zusammengestellt von Barthold Olbers, letzte Bearbeitung 2. 11. 2005 Adresse im
Internet: www.homepage.hamburg.de/menschenrechtsbund/dfg.html GründungDie Deutsche Friedensgesellschaft
(DFG) wurde 1892 von Bertha von
Suttner und Erich Fried gegründet. Bertha von SuttnerBertha von Suttner wurde 1843 als
Gräfin Kinsky geboren. Berühmt geworden ist ihr
Buch „Die Waffen nieder“. Sie war die Gründerin der Deutschen
Friedensgesellschaft. Sie war befreundet mit Alfred Nobel, siehe unten. 1905
erhielt sie den Friedensnobelpreis, den ihr Freund Alfred Nobel gestiftet
hatte. Sie starb 1914. Mehr über sie finden Sie über den Link Berta von
Suttner. Alfred Nobel und der FriedensnobelpreisAlfred Nobel lebte von 1833
– 1896. Mein Lexikon nennt ihn einen schwedischen Chemiker. Er erfand das
Dynamit und die Sprenggelatine. Durch seine über die ganze Erde verstreuten
Sprengstofffabriken erwarb er ein riesiges Vermögen. Er stiftete 1895 mit 32
Millionen Kronen den Fonds des Nobelpreises. Der Nobelpreis wird
seit 1901 in der Regel jährlich an herausragende Persönlichkeiten vergeben.
Er mußte erfahren, daß
seine Erfindungen insbesondere im Krieg eingesetzt wurden. Sein Engagement
für den Frieden wurde durch Bertha von
Suttner beeinflusst.
ZieleDie DFG setzte sich unter anderem ein
für internationale Friedenskonferenzen und die Einrichtung eines
Internationalen Gerichtshofes. Der Internationale Gerichtshof existiert
inzwischen. Er hat seinen Sitz in Den Haag und ist eine Unterorganisation der
UNO. Die DFG hatte stets besonders enge
Beziehungen mit der „Deutschen
Liga für Menschenrechte“ (DLFM), aber es gab auch Differenzen, was das
Programm anbetraf. Einige führende Mitglieder wie Albert Einstein und Carl
von Ossietzky gehörten beiden Vereinen gleichzeitig
an. Der weitere Text ist noch nicht eingefügt. Internationaler DachverbandDer internationale Dachverband war und
ist meines Wissens immer noch das „Internationale
Friedensbüro“ Wichtige MitgliederVon
1914 bis 1929 war Ludwig
Quidde erster Vorsitzender der Deutschen
Friedengesellschaft, Weitere
berühmte Mitglieder waren unter anderem Albert
Einstein und Carl von Ossietzky. Änderung der Zielsetzung 19481948 wurden
das Program neu formuliert. Weggefallen ist dabei
ein Abschnitt zum Thema „Weltregierung“. 1948 und 1949 gab es internationale
Konferenzen, die zur Gründung der Organisation der Weltföderalisten
führten. Die Weltföderalisten griffen die Zielsetzung auf, die 1948 aus dem
Programm der DFG gelöscht worden ist. Ich vermute da einen Zusammenhang. Die
Organisation der Weltföderalisten heißt jetzt „World
Federalist Movement“
(WFM). Der Landesverband Hamburg nach dem Zweiten WeltkriegVorsitzender in Hamburg war viele
Jahre lang bis zur Fusion mit der IDK Herr
Helmut Hertling. Er war auch einer der Aktivsten, die
ab 1948 in Hamburg für die Weltbürger-Bewegung
geworben haben und hat auch etliche DFG-Mitglieder für die Weltbürger
gewinnen können. Als die anfängliche große Begeisterung für die Weltbürger
abgeflaut war und die Hamburger Weltbürger kaum noch eigene Veranstaltungen
durchführten, hat Hertling den Weltbürgern empfohlen, sich in der DFG zu
beteiligen. Zwei FusionenZu einem wichtigen Ziel wurde die
Ablehnung von Waffengewalt. Die DFG hat die Kriegsdienstverweigerung
befürwortet und Personen beraten, die als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
werden wollten. Dadurch geriet die DFG immer stärker unter den Einfluss der
Kriegsdienstverweigerer. Das führte zur Annäherung an die „Internationale der Kriegsdienstgegner“
(IDK), die seit 1921 besteht. 1921
hatten Pazifisten aus Holland, England, Österreich und Deutschland die „War Resisters International“ (WRI) gegründet. Die
Bezeichnung des deutschen Zweiges war seitdem „Internationale der
Kriegsdienstgegner“. 1968 wurde in München die Fusion zur DFG-IDK beschlossen. In Hamburg wurde
die Fusion der beiden Landeverbände 1971 nachvollzogen. Ein paar Jahre später fusionierte die
DFG-IDK auf Bundesebene mit dem „Verband
der Kriegsdienstverweigerer“ (VK), der ebenfalls der WRI angeschlossen
war, zur DFG-VK. Der Hamburger
Landesverband der DFG-IDK hat diese zweite Fusion nicht mitgemacht und
besteht weiterhin als DFG-IDK unter der
erfolgreichen Leitung von Günter Kahl. Der Verein DFG-VK ist in Hamburg
nicht mehr vertreten. Die DFG-IDK in HamburgAus der Selbstdarstellung: Die DFG-IdK e.V. Sitz Hamburg war und ist eine
von allen Parteien und Gruppierungen unabhängige
humanistisch-pazifistische Organisation. Wir
widersetzen uns Rüstung, Kriegsvorbereitungen und Feindbildern.
Wir lassen es nicht unversucht, mit den uns zur Verfügung stehenden
gewaltfreien Mitteln kriegerische Auseinandersetzungen zu vermeiden und
unterstützen alle Aktivitäten, die zu konsequenter Abrüstung und
Entmilitarisierung führen können. Für die DFG-IdK
zählt zu den Bedingungen des Friedens nicht nur
weltweiter Rüstungsabbau, Entfall der "Wehrpflicht", Beendigung der
Rüstungsforschung, Abbau der Armeen, sondern auch soziale Gerechtigkeit,
Verwirklichung der Menschenrechte und Schutz der ökologischen Lebensvorausetzungen. Die DFG im InternetNachfolgevereine der DFG sind jetzt
die DFG-VK und die DFG-IDK. Informationen über die
Anfangsjahre der DFG gab es früher auf den Internet-Seiten der DFG-VK. Diese Informationen habe ich (Olbers) im Februar 2003 dort nicht wiedergefunden. Helmut Hertling und die „Friedensakademie“Herr
Hertling blieb nach der Fusion zur DFG-IDK die zentrale Person seines
Freundeskreises und gründete mit seinen Freunden einen neuen Verein, in dem
er seine Vorstellungen verwirklichen konnte. Dieser Verein ist vorwiegend
unter der Bezeichnung „Friedensakademie“
bekannt geworden. Zurück
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