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Barthold Olbers Vorsitzender des Vereins Menschenrechtsbund
e.V. „Die Bedingungen des
Friedens“ Ich danke für die Verlinkung dieser Seite
bei |
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Das Problem und meine Antwort Die meisten Menschen glauben, dass
die militärische Rüstung ihrer Länder die wesentliche Voraussetzung für die
Erhaltung des Friedens wäre. Andererseits: Viele Menschen, die sich zur
Friedensbewegung bekennen, glauben, dass Abrüstung der wesentliche Schritt
zum Frieden wäre. Ich versichere Ihnen: Weder Aufrüstung noch Abrüstung
bringen uns den stabilen Frieden! Meine etwas ausführlichere Darstellung
finden Sie bei Aufrüsten / Abrüsten. Wenn wir den Frieden sichern
wollen, dürfen wir uns nicht auf alte Traditionen verlasen und auch nicht
blind irgendwelchen neueren Parolen folgen. Wenn Kriege in den Köpfen der
Menschen entstehen, dann muss auch der Frieden in den Köpfen der Menschen
entstehen. Die Bedingungen des Friedens sind: 1.
Eine friedliche Gesinnung der
Menschen und Toleranz 2.
Gewährleistung der
Menschenrechte 3.
Gerechtigkeit für das
Verhältnis der Staaten untereinander, eine internationale Rechtsordnung 4.
Gerechte internationale
Wirtschaftsbeziehungen 5.
Erziehung zum Frieden Zu 1., friedliche Gesinnung: Für eine friedliche
Gesinnung und gegenseitige Toleranz setzen sich viele Organisationen ein. Sie
veranstalten insbesondere internationale Begegnungen. Das bewerte ich als
sehr positiv. Als Beispiele nenne ich die „Internationale Jugendgemeinschaft (IJG),
„International
Friendship Leage“ (IFL).
Servas, Children’s International Summer Villages
und die Esperanto-Bewegung. Zur "Versöhnung über den
Gräbern" ruft der weitgehend bekannte Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
seit vielen Jahren auf. Völkerverständigung
ist wichtig. Aber sie muß begleitet werden durch
den starken Willen zum Frieden. Der Frieden muß
organisiert werden, genauso, wie bisher auch Kriege organisiert worden sind.
Ich weiß, daß es für die meisten Menschen eine zu
schwierige Augabe ist, sich mit diesem Thema zu
befassen. Aber gerade darum sollten wir jede erdenkliche Unterstützung
denjenigen zukommen lassen, die sich ernsthaft um die Organisation des
Friedens bemühen. Die Gemeinschaften solcher Menschen nenne ich unter den
Punkten 2 und 3. Zu 2., Gewährleistung der Menschenrechte: "Freiheit und Sicherheit gibt es nicht ohne
Gerechtigkeit" (aus der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten
Johannes Rau vom 25. 12. 2001). Die Menschenrechte
sind eine wichtige Bedingung für den Frieden. Darum ist das bekannteste
Dokument der Vereinten
Nationen die "Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte" vom 10. 12. 1948. Die meisten Kriege der
letzten 30 Jahre begannen als Bürgerkriege. Und Bürgerkriege haben ihren
Ursprung fast immer in schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte, die
entweder von der Regierung gegen das eigene Volk begangen werden oder von
einer Volksgruppe (meistens der Mehrheit) gegen eine andere Volksgruppe
(meistens eine ethnische Minderheit). Die älteste Internationale Organisation
zum Schutz der Menschenrechte ist die "Fédération
Internationale des Ligues des Droits
de l´ Homme" (FIDH, mit Sitz in Paris). Und der älteste
deutsche Menschenrechtsverein ist die "Deutsche Liga für
Menschenrechte" (DLfM), die 1914
unter Mitwirkung von Albert Einstein als "Bund Neues Vaterland"
gegründet wurde, ihren heutigen Namen seit 1922 trägt und 1922 Mitbegründerin
der FIDH war. Der Menschenrechtsbund e.V. wurde im Jahr 2000 nach dem
Vorbild der Liga gegründet und ist seit dem Oktober 2005 an die Liga
angeschlossen. Weitere wichtige
Menschenrechtsorganisationen sind amnesty international und Human Rights Watch. Zu 3., internationale Rechtsordnung: Der Frieden
zwischen den Staaten der Welt muß organisatorisch
unterstützt werden durch eine internationale Rechtsordnung, durch welche die
Rechte der Staaten untereinander geregelt werden und wie im Konfliktfall
friedlich zu verfahren ist. Die wichtigsten privaten internationalen
Organisationen (auf englisch: NGO), die sich hierüber
Gedanken gemacht haben, sind die Weltföderalisten und die Weltbürger. Die
Zielvorstellungen dieser beiden 1948 gegründeten Bewegungen stimmen
weitgehend überein. Die aktivsten Mitglieder sind teilweise die gleichen.
Unterschiede gibt es in der Einschätzung, auf welchem Wege das Ziel erreicht
werden kann. Näheres erfahren Sie, wenn Sie auf die blau hervorgehobenen
Begriffe klicken. Zu 4., gerechte internationale Wirtschaftsbeziehungen: Mit diesem Thema
habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt. Ein Verein, der sich mit
dieser Thematik befaßt, ist „ATTAC“.
Ich will mit dieser Erwähnung aber weder die Zielsetzung noch die
Arbeitsweise von ATTAC beurteilen. Zu 5.,
Erziehung zum Frieden Der Menschenrechtsbund will dazu
beitragen, dass die Menschen in Deutschland und in aller Welt die
Voraussetzungen verstehen, die zur Erlangung und Bewahrung des Friedens
unabdingbar sind. Sie sollen die politischen Veränderungen, die zur Sicherung
des Friedens führen sollen, nicht nur widerwillig erdulden sondern sich aktiv
für sie einsetzen. Dazu gehören u.a.: a) Abkehr von alten
Erziehungszielen b) Verständigung c) Kompromissbereitschaft d) Versöhnung e) Eintreten für die wichtigen
Voraussetzungen für den Frieden, wie die Bereitschaft zur Versöhnung, die
Toleranz, die Achtung der Menschenrechte, die Beachtung des Völkerrechts, die
Einhaltung internationaler Verträge und die Anerkennung der internationalen
friedenssichernden Institutionen wie Vereinte Nationen und internationale
Gerichtshöfe. Auf der Seite „Friedenserziehung“ des
Menschenrechtsbundes werden die obigen Punkte genauer erläutert. http://homepage.hamburg.de/menschenrechtsbund/bedingungen-des-friedens.html
und gleichlautend:
http://homepage.hamburg.de/menschenrechtsbund/bedingungen.html Letzte
Textergänzungen: 18. 10. 2006 Letzte
Aktualisierung einiger Links: 19. 9. 2007 Einfügung
des Bessere-Welt-Links-Logos am 21. September 2007 |
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